Der Begriff setzt sich zusammen aus dem Griechischen „photos“ = „Licht“, sowie „voltaik“, was von „Volt“ abgeleitet ist, der Einheit der elektrischen Spannung. Er bezeichnet die Methode, aus Sonnenlicht Strom zu gewinnen.
Die Bestandteile einer PV-Anlage sind die Solarmodule, die üblicherweise auf dem Dach montiert werden, sowie ein Wechselrichter, der den gewonnenen Gleichstrom in verwertbaren Wechselstrom umwandelt. Optional kann die Anlage um einen Stromspeicher ergänzt werden. Er ermöglicht es, den gewonnenen Strom zu speichern, um ihn dann zu nutzen, wenn er gebraucht wird.
kWp steht für Kilowattpeak (zu Deutsch: Kilowatt-Spitze), eine Einheit, die die Leistungsfähigkeit verschiedener Solarmodule angibt. Da die Menge erzeugten Stroms von äußeren Faktoren abhängig und nicht konstant ist, beziffert kWp die Leistung unter standardisierten Voraussetzungen.
Grundsätzlich gilt: Je mehr kWp ein Solarmodul hat, umso teurer ist es. Die Kosten für eine PV-Anlage ohne Stromspeicher liegen zwischen 7.000 und 25.000 Euro.
Der Preis eines Stromspeichers ist abhängig von der Speicherkapazität. Je größer der Speicher, umso teurer, wobei das Preis-Leistungs-Verhältnis mit zunehmender Größe besser wird. Die Kosten liegen je nach Ausführung zwischen 6.000 und 15.000 Euro.
Sie benötigen ein ausreichend großes, stabiles, unbeschattetes Dach, idealerweise mit Süd-, West- oder Ostausrichtung und einer Neigung zwischen 6 und 45 Grad.
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Die Antwort ist abhängig vom zur Verfügung stehenden Platz, dem Budget, der Größe Ihres Haushalts und Ihrem Stromverbrauch. Grundsätzlich bringt auch eine kleine PV-Anlage eine Einsparung der Stromkosten, sodass sich die Anschaffungskosten bald amortisiert haben.
Am effizietesten läuft Ihre PV-Anlage wenn Sie eine größtmögliche Menge an gewonnenem Solarstrom selbst verbrauchen. Dazu sollten Sie über die Anschaffung eines Stromspeichers und etwaiger Peripherie-Geräte (Wallbox, Wärmepumpe, Klimaanlage, Heizstab, Smart Home) nachdenken, um Ihren Verbrauch zu erhöhen.
Ja, aber das ist nicht lukrativ, da sie weniger Geld für den ins Netz eingespeisten Strom bekommen, als sie selbst bezahlen. Daher sollten Sie so viel Strom wie möglich selbst verbrauchen.
Als Balknokraftwerk bezeichnet man kleine PV-Anlagen, die an der Balkonbrüstung befestigt und an die Steckdose angeschlossen werden. Sie sind weniger ertragreich als große Photovoltaikanlagen, ermöglichen es aber auch Mietern und Wohnungseigentümern Solarstrom zu erzeugen.
PV-Anlagen müsen beim Stromnetzbetreiber (noch bis 2024) sowie bei der BNetzA angemeldet werden. Das ist ein rein formaler Akt, für den aber etwas Zeit eingeplant werden sollte.
Es gibt unterschiedliche Fördertöpfe: Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) betreibt das Förderprogramm 442, auf das zugegriffen werden kann, die Städte und Kommunen haben eigene Fördertöpfe (In Krefeld etwa das Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen in Krefeld“ und die Caritas unterstützt finanziell schlechter gestellte mit eigenen Maßnahmen. Es empfiehlt sich, sich rechtzeitig zu informieren, um nicht mit leeren Händen auszugehen.
Wir versprechen unseren Kunden eine Installation innerhalb von drei Monaten ab Vertragsunterzeichnung. Dabei sind wir aber darauf angewiesen, dass die Stromnetzbetreiber mitspielen.
Eine PV-Anlage hält im Schnitt 25 Jahre.
Nein. Wenn ein Modul beschädigt ist, gibt es Ersatz vom Hersteller, sofern die Garantie noch läuft. Sie beträgt abhängig vom Produkt 10 bis 30 Jahre. PV-Module können aber gereinigt werden.